Checkliste: Gendergerechte Kommunikation

Praxistipp für Bürger-Energiegemeinschaften und alle anderen, die gendergerecht kommunzieren möchten

Die Bürgerenergie ist eine Bewegung für alle Menschen! Unsere Checkliste hilft, dies umzusetzen. Damit sprechen Sie Menschen in ihrer Vielfalt an. Für eine gleichberechtigte und starke Energiewende in Bürger*innenhand! 

 

Checkliste:

□ In den Formulierungen und Personenbezeichnungen kommt eindeutig zum Ausdruck, wer angesprochen werden soll, z.B. „wir suchen eine*n Mitarbeiter*in mit Erfahrung“ oder „Alle Teilnehmer*innen und Teilnehmer sind willkommen“. Wenn ich spezifisch Frauen* ansprechen möchte, schreibe ich dies dazu (z. B. in Stellenausschreibungen).


□ Ich benenne nicht nur zwei Geschlechter, sondern mindestens auch Diversität als drittes Geschlecht (m/w/d) und nutze z. B. ein Sternchen (*) oder einen Unterstrich (_), um darauf aufmerksam zu machen.


□ Ich setze abwechselnd geschlechtsneutrale Formulierungen ein im Wechsel mit Schreibweisen, die das Geschlecht sichtbar machen. Beispiele für neutrale Formulierungen: die Führungskraft, die Studierenden, das Management, die Leitung


□ Ich achte auf Symmetrie und stelle Frauen* und Männer gleichwertig und gleichermaßen aktiv und als handelnde Subjekte dar


□ Ich vermeide in Beispielen, Texten und Bildmaterialien Klischees und Stereotype. Zum Beispiel verbinde ich Aufgaben im Technikbereich nicht nur mit Darstellungen von Männern.


□ Ich verwende geschlechtergerechte Titel und Funktionsbezeichnungen. 


□ Ich zitiere Expert*innen und Experten gleichermaßen.


□ Ich verwende Bildmaterial, auf dem unterschiedliche Menschen dargestellt werden.


□ Ich berücksichtige in Beispielen die Lebenswelten von Frauen, Männern und Menschen, die ein binäres System nicht abbildet. Das betrifft zum Beispiel unterschiedliche zeitliche Verfügbarkeiten aufgrund unbezahlter Sorgearbeit (vgl. Gender Care Gap).